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Selbstbeteiligung

Viele Menschen, die sich für eine private Krankenversicherung interessieren, suchen nach einer „günstigen privaten Krankenversicherung“. Damit sollen die Kosten für die eigene Gesundheitsvorsorge möglichst gering gehalten werden. Eine wichtige Frage bei der Entscheidung für eine private Krankenversicherung ist dabei, ob ein Tarif mit oder ohne Selbstbeteiligung gewählt werden soll. Wer einen Tarif mit Selbstbeteiligung wählt, zahlt entsprechend monatlich weniger als bei einem Tarif ohne Selbstbeteiligung. Ein Selbstbehalt gilt immer für jeden Versicherten separat und bezieht sich i.d.R. auf ein Kalenderjahr. Entscheidet sich der Versicherte für einen Tarif ohne Selbstbeteiligung, dann werden diesem alle Kosten ab dem ersten Euro von Ihrer Krankenkasse erstattet. Damit sorgt der Selbstbehalt für eine spürbare Reduzierung der monatlichen Versicherungsbeiträge.

Welche Arten der Selbstbeteiligungen gibt es?

Bei der Selbstbeteiligung selbst ist zwischen drei Arten zu unterscheiden. Bei der „Generellen Selbstbeteiligung“ müssen alle Kosten, uns zwar unabhängig von der Art der in Anspruch genommenen Leistungen, bis zu einer vorab vereinbarten Höhe vom Versicherten selbst getragen werden. Kommt es bei den Aufwendungen zu einem Überschreiten dieser Grenze, werden diese Kosten entsprechend erstattet. Dies gilt nicht immer bei Vorsorgeuntersuchungen, diese Leistungen sind vielfach von der Selbstbeteiligung ausgeschlossen. Bei der „Behandlungsbezogenen Selbstbeteiligung“ bezieht sich der Selbstbehalt ausschließlich auf ambulante, stationäre und/oder zahnärztliche Leistungen. Die meisten Versicherer begrenzen hierbei ihre Selbstbeteiligung lediglich auf den ambulanten Bereich.

Bei der „Prozentualen Selbstbeteiligung“ erhält der Versicherungsnehmer bis zum Erreichen einer Höchstzulassungsgrenze lediglich eine anteilsmäßige Kostenerstattung. Der Versicherte trägt bspw. 40 Prozent seiner Kosten selbst, und zwar so lange, bis die festgelegte maximale Eigenleistung (z.B. 400 Euro) erbracht wurden, Ein Überschreiten dieser Grenze führt dann automatisch wieder zur vollen Kostenerstattung. Bei allen genannten Arten der Selbstbeteiligung hat der Versicherte die Möglichkeit, diese entweder auf alle Versicherungsbereiche oder aber nur für einen bestimmten Teil zu wählen. Auf diese Weise hat der Versicherte zum Beispiel die Möglichkeit, die Selbstbeteiligung ausschließlich für den ambulanten Bereich zu nutzen, während die Stationäre Versorgung von der Selbstbeteiligung ausgeschlossen ist. Die Kostenreduzierung bemisst sich dabei nach der Höhe des Selbstbehalts und lässt auf diese Weise die monatlichen Beiträge zur PKV zunehmend sinken.

Beitragsvorteile vor allem für Selbständige, Freiberufler und Beamte

Versicherungsnehmer sollten aber bedenken, dass eine durch Selbstbehalte günstige Versicherung im Krankheitsfalle auch für hohe Kosten sorgen kann. Wer einen Selbstbehalt wählt, sollte diesen in einer Höhe wählen, in der die Kosten noch überschaubar sind. Einen finanziellen Vorteil haben fast immer Freiberufler und Selbständige, weil diese Personengruppe nur selten zum Arzt gehen. Gleiches gilt für Beamte, da ein erheblicher Teil der Gesundheitskosten durch den Dienstherrn übernommen wird. Für abhängig Beschäftigte fällt dieser Vorteil nur geringfügig aus, weil der Arbeitgeber sich zwar an der Hälfte der Krankenkassenbeiträge beteiligen muss, dies gilt aber nicht für die Selbstbeteiligung. Zudem wird bei Angestellten der Beitragsvorteil aufgrund steigender Selbstbehalte meist gering, so dass ein solcher nicht über 400 Euro liegen sollte.

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Auch derjenige, der aufgrund einer moderaten Selbstbeteiligung von geringeren Beitragszahlungen profitiert, sollte von Zeit zu Zeit die Tarife in der Privaten Krankenkasse überprüfen. Nur so wird es letztlich auch möglich sein, die für einen persönlich beste private Krankenversicherung zu finden, die auch ein optimales Preis-Leistungsverhältnis verspricht.

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