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Wettbewerb der Systeme PKV / GKV

Das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung ergänzt sich als System insoweit, als dass die GKV eine Grundabsicherung bietet, die von den Mitgliedern entsprechend aber auch durch private Zusatzpolicen ergänzt werden können. Lediglich in der Krankenvollversicherung der Nichtversicherungspflichtigen herrscht ein Wettbewerb. Denn Gesundheit wurde in den letzten Jahren immer teurer, und auch in Zukunft scheint der Kostenanstieg unaufhaltsam. Viele fragen sich daher mit Recht, wie viel an Gesundheit sich man überhaupt noch leisten kann. Denn greift man auf die Spargesetze der letzten Jahrzehnte zurück, die in der GKV doch deutliche Spuren hinterlassen hat, dann kommt man auf folgende Leistungseinschnitte, die zwar einen Beitragsanstieg nur minimal verhindern konnten, auf der anderen Seite aber von den Mitgliedern immer höhere Eigenanteile forderten:

  • 1977: Krankenkassen-Kostendämpfungsgesetz
  • 1982: Kostendämpfungs-Ergänzungsgesetz
  • 1983: Kostenbegleitgesetz
  • 1989: Gesundheitsreformgesetz
  • 1993: Gesundheitsstrukturgesetz
  • 1996: Krankenhausausgaben-Stabilisierungsgesetz
  • 1996: Beitragsentlastungsgesetz
  • 1997: GKV-Neuordnungsgesetz
  • 1999: GKV-Solidaritäts-Stärkungsgesetz
  • 2000: GKV-Gesundheitsreformgesetz
  • 2010: Arzneimittel-Spargesetz

PKV gewährleistet konstante Leistungen

Gewinner dieser Umverteilung waren letztlich die privaten Kassen, da diese stets verlässliche Leistungen anbieten konnten. Der Grund liegt im Versicherungsumfang, der bei den privaten Kassen nicht nur jederzeit veränderbar ist, zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherungsnehmer besteht zudem ein festes Vertragsverhältnis. Leistungseinschränkungen durch den Versicherer sind somit ausgeschlossen, da diese in der Regel nur durch beide Vertragsparteien geändert werden können. Kommt es in der PKV aufgrund von Kostensteigerungen im Gesundheitswesen zu Beitragserhöhungen, hat der Kunde jederzeit die Möglichkeit, im Rahmen des Tarifangebots des Versicherers selbst zu entscheiden, ob er mit der Beitragserhöhung einverstanden ist oder ob er in einen Tarif mit niedriger Leistung wechseln will.

PKV ohne Generationenausgleich und einkommensabhängigen Beitrag

Die wesentliche Kalkulationsgrundlage innerhalb der gesetzlichen Kassen liegt im Solidarprinzip, weshalb sich der Beitrag eines jeden einzelnen Mitglieds nach dessen Einkommen richtet. Lediglich Angehörige ohne ein festes Einkommen sind beitragsfrei mitversichert. Gleichzeitig findet innerhalb des Systems ein Generationenausgleich statt – d.h. jüngere gesunde Menschen subventionieren mit ihren Beiträgen den höheren Leistungsbedarf der Senioren. Diese Umverteilung sorgt allerdings für das ständige Problem innerhalb der gesetzlichen Kassen, dass insbesondere durch die Beiträge der jüngeren gesunden Mitglieder keine Rücklagen für das Alter gebildet werden (können). Fällt entsprechend die demografische Entwicklung in ihrer Verhältnismäßigkeit (Mehr subventionierende Ältere als Jüngere), kann dies nur noch durch eine Erhöhung der Beitragssätze ausgeglichen werden.

Dieser Nachteil entfällt bei den privaten Versicherern gänzlich, denn hier erfolgt die Beitragserhebung nicht einkommensabhängig, sondern bemessen sich nach dem tatsächlichen Risiko. Dieses ergibt sich durch das Eintrittsalter zu Beginn der Versicherung, dem Geschlecht sowie den aktuellen Gesundheitsverhältnissen bei Vertragsabschluss. Gleiches gilt für die Subventionierung Älterer in der PKV, vielmehr wird ein erheblicher Teil an Alterungsrückstellungsbeiträgen bereits in jüngeren Jahren zurückgelegt. Jüngere Mitglieder in der PKV schaffen sich auf diese Weise ein Polster und können auf diese Weise steigende Behandlungskosten im Alter hierdurch abfedern. Das Problem „Bevölkerungsüberalterung“ findet somit in der PKV keinen Platz.

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