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Von der GKV in die Künstlersozialkasse

Künstlersozialkasse bietet günstigsten Versicherungsschutz

Wer als Künstler oder Publizist tätig ist, stellt eine Sonderregelung dar. Zwar gilt auch für die eine Versicherungspflicht, aufgrund der Einkünfte, die sehr variieren können, ist dieser Personenkreis in der Künstlersozialversicherung versichert. Die Gewinner sind dabei eindeutig die Künstler. Wobei der Begriff der Künstler sehr weit ausgelegt wird. So hat das Bundessozialgericht entschieden, dass ein Webdesigner zu dieser Gruppe gehört und in der Künstlersozialkasse versichert werden muss.  Ebenso gehören natürlich Grafiker, Grafikdesigner und Layouter zu dieser Gruppe. Damit erhalten diese Berufsangehörigen den Zugang zum günstigen Versicherungsschutz. Die der Künstlersozialkasse angehörenden Personen werden trotz ihrer Selbständigkeit so behandelt als hätten sie “fiktiv” einen Arbeitgeber, der den Arbeitgeberanteil einzahlt. Dieser fiktive Arbeitgeberanteil wird durch die Künstlersozialabgabe finanziert. 

Beitragsberechnung wie in der GKV

Anders als bei den üblichen Mindestbeiträgen freiwillig versicherter Selbstständiger berechnen sich die KSK-Beiträge nach dem tatsächlichen Einkommen. Die Beitragsbemessungs-Grundlagen entsprechen also denen von Angestellten. Ebenso wie ihre angestellten Kollegen erhalten die KSK-Mitglieder obendrein einen 50-prozentigen "Arbeitgeberanteil". Dieser wird zu 60 Prozent aus der Künstlersozialabgabe (zum Beispiel von Verlagen, Rundfunk- und TV-Sendern oder auch Werbeagenturen) bestritten. Der Rest des Zuschusses kommt aus der Bundeskasse. Die Beiträge werden Jahr für Jahr auf Basis des vom Mitglied eigenhändig geschätzten (!) Einkommens festgesetzt.