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Die Leistungsaspekte Gesundheitsprüfung und Wartezeiten

Umfang der Gesundheitsprüfung

Im Gegensatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung wird bei der Privaten Krankenversicherung vor Aufnahme eine Risikoprüfung durch den Versicherer vorgenommen. In diesem Zusammenhang informiert sich der Versicherer über die gesundheitlichen Gegebenheiten des Antragstellers. Hieraus kann dann für den Versicherungsnehmer ein Risikozuschlag oder aber ein völliger Leistungsausschluss erfolgen. Die Zuschläge betreffen dabei immer den jeweiligen Versicherungsbereich. Liegen bereits bei Antragstellung gravierende gesundheitliche Auffälligkeiten vor, kann der Versicherer ein Versicherungsverhältnis auch ablehnen. In der Regel werden die letzten fünf Jahre geprüft, bei einigen Versicherern reichen auch drei Jahre aus.
Vorerkrankungen müssen angegeben werden

Generell aber erfolgen Fragen zu stationären Behandlungen oder Operationen, die innerhalb der letzten zehn Jahre durchgeführt wurden. Gleiches gilt für alle psychotherapeutischen Maßnahmen, auch diese sind unbedingt wahrheitsgemäß anzugeben. Im Bereich der Zahnbehandlung fragt der Versicherer nach fehlenden Zähnen oder über einen bereits vorhandenen Zahnersatz. Vielfach holen die Versicherer auch ärztliche Atteste ein oder halten eine Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt. Jeder Versicherungsvertrag enthält übrigens am Ende eine so genannte Schlusserklärung, in der der künftige Versicherungsnehmer alle Ärzte von der Schweigepflicht entbindet.

Wartezeiten bei der PKV

Ein ganz besonderes Merkmal in der PKV stellen auch die Wartezeiten dar. Ziel des Versicherers ist dabei, dass der Versicherungsnehmer unmittelbar nach Versicherungsabschluss umgehend seine Leistungen in Anspruch nimmt. Innerhalb der PKV wird dabei zwischen der allgemeinen Wartezeit, der besonderen Wartezeit und der dreijährigen Wartezeit unterschieden. Handelt es sich um eine Krankheitskosten-, Krankentagegeld- oder um eine Krankenhaustagegeldversicherung, beträgt die Wartezeit drei Monate. Handelt es sich um Maßnahmen, die die Zahnbehandlung und die Kieferorthopädie betreffen, beträgt die besondere Wartefrist acht Monate. Gleiches gilt bei psychotherapeutischen Leistungen und Entbindungen. Lediglich in der Pflegekrankenversicherung beträgt die Wartezeit drei Jahre.

Keine Wartezeit bei Neugeborenen

Keine Wartezeit erfahren Neugeborene, die in einer Kindernachversicherung abgesichert werden. Diese sind vom Tage der Geburt an für maximal zwei Monate bei dem Elternteil mitversichert, das den Neugeborenen bei seinem Versicherungsunternehmen angemeldet sind. Dafür muss dieser Elternteil allerdings eine dreimonatige Versicherungszeit nachweisen können. Gleichfalls können alle Personen auch einen Antrag auf Befreiung stellen. Bedingung hierfür ist lediglich die Vorlage eines ärztlichen Attests, mit der der Arzt den einwandfreien Gesundheitszustand des Versicherten bestätigt. Befreiung von der Wartezeit erfahren auch alle gesetzlich Versicherten, die in die PKV wechseln wollen.

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