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Der Wechsel nach den Grundsatzbedingungen

Jeder Versicherungsnehmer hat einen Anspruch auf einen Tarifwechsel. Dies sehen die Musterbedingungen für die Krankheitskostenversicherung vor. Rechtsgrundlage ist § 178 f VVG. Um in einen anderen Tarif zu wechseln, wird eine so genannte Gleichartigkeit vorausgesetzt. Gleichartigkeit bedeutet nun aber nicht, dass der neue Tarif jetzt höher oder niedriger bemessen sein muss oder die Risikoabdeckung geringer ausfällt. Gleichartigkeit bedeutet, dass die in Frage stehenden Tarife auch die gleichen Leistungsbereiche umfassen. Unter diese Kalkulationsverordnung fallen Leistungsbereiche wie ambulante und stationäre Heilbehandlung, Krankenhaustagegeldversicherungen, Krankentagegeldversicherungen, Zahnbehandlungen und Zahnersatz, Kurtagegeld oder die Kostenerstattung für Kuren und Pflege. Daher ist zum Beispiel ein Wechsel von einem ambulanten in einen stationären Tarif bzw. umgekehrt nicht möglich.

Weniger Beitrag durch Begrenzung der Leistungen

Versicherte haben allerdings die Möglichkeit, in einen „niedrigeren“ gleichartigen Tarif zu wechseln, d.h. der Versicherte begrenzt einfach bestimmte Leistungsbereiche und erhält dafür einen günstigeren Beitrag. So hat zum Beispiel jeder Versicherte die Möglichkeit, den Umfang für Heilmittel erstattungsmäßig zu begrenzen. Soll hingegen durch einen Wechsel ein höheres Risiko abgedeckt werden, dann wiederum haben die Versicherer die Möglichkeit, neben einem Leistungszuschlag auch einen Risikoausschluss zu vereinbaren. Ein PKV-Tarifwechsel bzw. eine Umwandlung entfällt auch für den Fall, dass ein Vertrag in sich befristet ist. In diesem Fall läuft der Vertrag lediglich für eine bestimmte Zeit und endet danach automatisch. Besitzt ein Vertrag hingegen eine Mindestvertragslaufzeit, dann ist dies nicht schädlich für eine Umwandlung.

Private Krankenkasse regelmäßig vergleichen

Für Versicherte kann es sich daher durchaus lohnen, die eigene Versicherungsgesellschaft von Zeit zu Zeit zu vergleichen. Soll es dann letztlich zu einem Tarifwechsel kommen, darf die Versicherung diesen auch nicht mehr ablehnen. Vielmehr ist der Versicherer angehalten, dem Versicherungsnehmer dieselben Bedingungen zu bieten wie dies bei einem neuen Kunden der Fall wäre. Gleiches gilt für die Beitragskalkulation, auch sie muss so ausfallen als hätte der Tarif bereits bei Abschluss des ursprünglichen Vertrages bestanden. Dies gilt selbst für den Fall, dass der Versicherungsnehmer jetzt deutlich älter und eventuell auch noch chronisch krank ist.

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