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PKV-Rechner

Rechner für die private Krankenversicherung

Wenn Sie private Krankenversicherungen vergleichen oder Beiträge für selbige berechnen wollen, werden Sie schnell etwas feststellen: es gibt unzählige Tarife und die Höhe der Prämie hängt an verschiedensten individuellen Faktoren. Ein Vergleich verschiedener Tarife wird darüber hinaus noch dadurch erschwert, dass jeder Tarif andere Leistungen beinhaltet. Aus diesem Grund geben wir Ihnen auf dieser Seite unseren PKV-Rechner an die Hand. Dieser wird von der Finanzen.de AG bereitgestellt, welche auch die Daten liefert und die Versicherungsvermittlung übernimmt. Dieser PKV-Rechner ermöglicht es Ihnen, einen ersten Vergleich durchzuführen und mögliche Beiträge bzw. Prämien für verschiedene Tarife berechnen lassen zu können:


Alle Vergleiche auf pkv-vergleich.net werden von der finanzen.de Maklerservice GmbH, Schlesische Str. 29-30, 10997 Berlin zur Verfügung gestellt.

Berechnung der PKV-Beiträge

Die Beitragskalkulation für einen Versicherungsnehmer in der Privaten Krankenversicherung erfolgt stets abhängig vom gewählten Leistungsumfang, dem Eintrittsalter, dem Geschlecht sowie dem Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Zusätzlich werden von den Versicherern so genannte Altersrückstellungen gebildet, um im Alter entsprechend die Beiträge stabil zu halten. Als Grundlage für sämtliche Beitragsberechnungen dienen dabei versicherungsmathematische Methoden. Damit die Versicherer stets die gesamtgesellschaftliche Verantwortung in Bezug auf die soziale Sicherheit übernehmen können, muss wirtschaftlich deckend gearbeitet werden. Von daher zahlen jüngere Menschen mehr als das statistische Risiko eigentlich erfordert (Bildung sog. Altersrückstellungen). Treten nach Annahme des Vertrages durch den Versicherer dann Krankheiten auf, gehen diese stets zu seinen Lasten. Er trägt somit das alleinige Risiko (nach Vertragsabschluss).

Bei Vorliegen eventueller Vorerkrankungen stellen diese ein entsprechendes hohes Risiko dar, weshalb sich die Versicherer dieses Risiko mit einem Risikozuschlag wieder ausgleichen lassen. Allerdings sollten Versicherte darauf achten, dass nicht jede Vorerkrankung einen Risikozuschlag berechtigt. Wer als Versicherungsnehmer gegenüber seiner Gesellschaft nachweisen kann, dass für eine bestehende/bestandene Krankheit keine Behandlungen mehr zu erwarten sind, und dies auch noch durch ein ärztliches Attest nachweisen kann, ist nach drei Jahren ohne Risikozuschlag zu versichern. Hierzu bedarf es nur eines formlosen Antrags durch den Versicherungsnehmer.

Gerade deshalb achten die privaten Versicherer bei Antragstellung genau auf eventuelle Gefahren. Die meisten Versicherer notieren sich genau alle diagnostizierten Krankheiten der letzten fünf Jahre, die ambulant behandelt oder untersucht wurde. Auch alle stationären Aufenthalte aus den letzten zehn Jahren werden exakt festgehalten. Die Erkenntnisse aus diesen Angaben sind dann bei den Gesundheitsfragen der Gesellschaften entsprechend zu berücksichtigen. Wer sich als Versicherter kostenbewusst verhält, wird zudem noch von einigen Versicherern belohnt. Je nach gewähltem Tarif werden jährlich bis zu sechs Monatsbeiträge wieder zurück erstattet. Beitragssenkungen erwarten auch all diejenigen Versicherungsnehmer, die eine Selbstbeteiligung wählen. Diese liegt in der Regel bei einer festgelegten Grenze zwischen 250 und 750 Euro jährlich.

Verdreifachung der PKV-Beiträge bis zum Rentenalter

Dennoch wird es auch in Zukunft – bedingt durch die stetigen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen – sowohl in der gesetzlichen wie auch in der privaten Krankenversicherung zu Beitragserhöhungen kommen. Allein der medizinische Fortschritt bei den Herzoperationen, der bei über 70jährigen vor einigen Jahren nicht einmal denkbar gewesen wäre, ist heute schon zu einer medizinischen Standardleistung geworden, die natürlich ihre Kosten hat. Wer heute mit 30 Jahren in eine private Krankenversicherung eintritt, kann sicher gehen, dass sich seine monatlichen Beiträge bis zum Rentenalter verdreifachen werden.