Sie sind hier: PKV für Schwangere

PKV für Schwangere

Zunehmend erkennen auch immer mehr werdende Mütter die Leistungsvielfalt in einer privaten Krankenversicherung. Dabei gilt insbesondere die Versicherungspflichtgrenze, die in 2011 bei 49.500 Euro (Jahresbruttoeinkommen) liegt, zu beachten. Der Grund: Zwischenzeitlich nehmen nicht nur die Mütter, sondern auch immer mehr Väter die Elternzeit in Anspruch. Doch gerade dann besteht die Gefahr, dass die Pflichtversicherungsgrenze unterschritten wird. Denn sinkt innerhalb der Elternzeit das Einkommen unter diese Grenze, dann gilt entsprechend wieder die gesetzliche Krankenversicherungspflicht in einer gesetzlichen Kasse. Lediglich für den Fall, dass das niedrige Einkommen nur als vorübergehend anzusehen ist, können die Rechte bei der privaten Krankenversicherung durch eine Anwartschaftsversicherung aufrecht erhalten werden. Der oder die Versicherte sichert sich damit ein Rückkehrrecht mit denselben Konditionen, sobald die Voraussetzungen für die private Krankenversicherung wieder erfüllt werden. Gleiches gilt übrigens auch für alle Teilzeitkräfte.

Grundsätzlich darf eine Schwangere aus Arbeitschutzgründen sechs Wochen vor dem geplanten Geburtstermin und acht Wochen nach der tatsächlichen Entbindung nicht arbeiten. Für Personen, die in ihrem Beruf einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind (bspw. Labor, Röntgen etc.), kann dieser Zeitraum auch noch ausgedehnt werden. Die sich daran anschließende Elternzeit, in der Mutter oder Vater nicht arbeiten darf, weil für das Kind zu sorgen ist, beträgt ab der Geburt zwölf Monate bzw. 14 Monate, sollten sich die Elternteile die Elternzeit teilen. Die Zeit ist frei aufteilbar, so können Mutter und Vater nacheinander oder beide zur selben Zeit die Elternzeit beanspruchen. Eltern sind in dieser Zeit durch den Staat abgesichert, dieser zahlt rund zwei Drittel des Gehalts während der Elternzeit als Elterngeld weiter. Der Sockelbetrag liegt bei minimal 300 Euro, maximal bei 1.800 Euro.

Beitragspflicht in der PKV auch während der Elternzeit

Wer sich für eine private Krankenversicherung entschieden hat, ist auch während der Mutter-schutz- und Elternzeit beitragspflichtig. Einige Versicherer bieten ihren Versicherungsnehmern die Möglichkeit, in einen Tarif umzusteigen, der mit der Entbindungspauschale aus dem Krankentagegeld insgesamt neun Monate beitragsfrei fortgeführt wird. Dies betrifft aber nicht die Beiträge in der PKV, diese müssen wie bisher weiter entrichtet werden. Ansonsten erstatten die meisten Versicherer auch während der Schwangerschaft all diejenigen Leistungen, die auch von den gesetzlichen Kassen im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen übernommen werden. Im Gegensatz zur GKV ist der Leistungskatalog in der PKV entsprechend erweitert. In der Regel bezahlen die gesetzlichen Kassen nur drei Ultraschalluntersuchungen, in der PKV können es auch mehr sein. Nachteile erfahren PKV-Versicherte durch dass Mutterschaftsgeld, dieses wird in der PKV nur einmalig gezahlt und erfolgt auch nicht automatisch, sondern ist durch die privat versicherte Arbeitnehmerin beim Bundesversicherungsamt in Bonn (BVA) gesondert zu beantragen.

Private Krankenversicherung – Hier Vergleich anfordern!

Banner

Der Sinn eines Wechsels hängt somit stets von der individuellen Lebenssituation ab, abzuraten insgesamt ist aber von einem Wechsel von der GKV zur PKV während einer Schwangerschaft. Wer genaue Informationen zu den Leistungen der jeweiligen Krankenversicherung beziehen will, sollte sich zum Beispiel an eine unabhängige Ratingagentur wenden.

Kostenloses und unverbindliches Angebot für private Krankenversicherung einholen

Welche private Krankenversicherung für Sie am günstigsten ist, ermitteln Experten gerne für Sie. Einfach das nachfolgende Formular ausfüllen und Sie erhalten umgehend ein kostenloses Angebot der für Sie günstigsten PKV-Tarife. Die Versicherungsvermittlung übernimmt dabei unser Partner, die Finanzen.de AG:


Alle Vergleiche auf pkv-vergleich.net werden von der finanzen.de Maklerservice GmbH, Schlesische Str. 29-30, 10997 Berlin zur Verfügung gestellt.