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PKV für Pflegende

Seit dem 31. Dezember 2010 gilt für all diejenigen Beschäftigten, die im Anschluss an eine Pflegezeit ein Beschäftigungsverhältnis aufnehmen, dessen Arbeitszeit auf maximal die Hälfte vergleichbarer Vollbeschäftigter begrenzt ist und das bei Vollbeschäftigung mit einem Gehalt oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze vergütet wird, dass sich dieser Personenkreis von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreien kann. Als weitere Voraussetzung gilt, dass Arbeitnehmer – unter Anrechnung von Eltern- und Erziehungsgeld – seit mindestens fünf Jahren versicherungsfrei wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze waren. Nicht maßgeblich für die Berechnung ist allerdings, ob der Arbeitnehmer freiwillig gesetzlich oder privat versichert war bzw. ob die Teilzeittätigkeit auch bei demselben Arbeitgeber durchgeführt wurde, bei dem bereits vor der Elternzeit ein Beschäftigungsverhältnis bestand.

Beispiel: Arbeitnehmer, freiwillig gesetzlich versichert, versicherungsfrei seit dem 01.01.2006 wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Elternzeit vom 01.07.2006 bis einschließlich 31.12.2011 wegen der Geburt von 2 Kindern. Arbeitet bei Arbeitgeber A in Teilzeit. Aufnahme einer Teilzeittätigkeit nach der Elternzeit mit 20 Stunden pro Woche, sein Jahresgehalt beträgt 25.000 Euro bei Arbeitgeber B. Da vergleichbare Vollbeschäftigte 40 Stunden in der Woche arbeiten, hat der Arbeitnehmer das Recht, sich innerhalb von drei Monaten nach Aufnahme der Teilzeittätigkeit von der Versicherungspflicht befreien zu lassen. Im Anschluss daran besteht für in die Möglichkeit, sich freiwillig in der GKB oder privat krankenversichern zu lassen.

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