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Die Nachteile der PKV

Ein Nachteil bei der Aufnahme in eine private Kasse besteht darin, dass Arbeitnehmer über ein bestimmtes Mindestjahreseinkommen verfügen müssen. Freiberufler und Selbständige können hingegen jederzeit die gesetzliche Kasse verlassen und in eine private eintreten. Dagegen besteht in der gesetzlichen Kasse die Verpflichtung, eine jede Person aufzunehmen – und zwar unabhängig vom Einkommen, vom Gesundheitszustand oder vom Alter. Dies ist in der privaten Kasse nur beim Basistarif möglich. Auch ist eine Rückkehr von der PKV in die GKV nur in bestimmten Ausnahmefällen wieder möglich.

Chronisch Kranke zahlen oft mehr

Chronisch Kranke erhalten in der PKV entweder gar keinen Versicherungsschutz oder müssen diesen über hohe Risikozuschläge erkaufen. Privat Versicherte müssen zudem jegliche Vorerkrankungen beim Abschluss angeben. Wer dies unterlässt, riskiert seinen Versicherungsschutz – auch noch nach Jahren! All diese Punkte finden in der gesetzlichen Kasse keine Berücksichtigung. Hier müssen auch chronisch Kranke versichert werden – und zwar ohne Risikozuschlag. Selbst bei anstehenden Operationen bleiben die Beiträge in der GKV stabil. Nicht so in der Beitragsberechnung der privaten Kassen, hier zählen neben dem Alter auch das Geschlecht sowie der Gesundheitszustand.

Nachwuchs muss in der PKV eigenständig versichert werden

Ein weiterer Nachteil liegt auch darin, dass Personen, die sich in der Elternzeit befinden, ihre Beiträge selbst aufbringen müssen, während sie in der gesetzlichen Kasse komplett abgesichert sind. Was Kinder betrifft, können diese in der PKV niemals kostenlos familienversichert werden. Hier benötigen die Eltern für jedes Kind einen eigenständigen Vertrag. Ehepartner haben daher noch zusätzliche Beiträge für ihre Kinder – ein weiterer Nachteil. Gleiches gilt für Leistungen für Rehamaßnahmen und Haushaltshilfen. Während die gesetzlichen Kassen entsprechende festgelegte Sätze trägt, müssen diese Leistungen in speziellen Tarifen gesondert mitversichert werden. In der PKV finden Versicherte auch keine Bezuschussung von Gesundheitspräventionen. Privat Versicherte müssen die Kosten für Sportkurse, Raucherentwöhnung und Ernährungsberatung aus eigener Tasche zahlen.

Fazit: Beide Systeme bieten in sich Vor- und Nachteile. Daher sollte stets die individuelle Situation abgewogen werden. Wer allerdings die Möglichkeit hat, einen privaten Versicherungsvertrag abzuschließen, sollte diese Chance auch nutzen. Denn damit ist dem Versicherten eine optimale Gesundheitsversorgung garantiert. Privatkunden sind nicht nur geschätzt, privater Schutz wird in der heutigen Zeit auch dringend benötigt.

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