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Nachrechnen lohnt sich

Die gesetzlichen Kassen bezahlen sowohl das Auswechseln von Füllungen als auch das Ziehen von Zähnen bzw. Parodontosebehandlungen. Die Kosten für professionelle Zahnreinigungen übernehmen hingegen private Versicherer. Für bereits laufende Behandlungen besteht kein Versicherungsschutz. Eine Behandlung gilt im Übrigen bereits dann als begonnen, wenn der Zahnarzt einem Patienten mitteilt, dass etwas getan werden muss. In diesem Falle ist die private Versicherung von allen Leistungen befreit. Zu beachten gilt außerdem, dass viele Versicherer eine Wartezeit zwischen sechs und acht Monaten festlegen. Innerhalb dieser Zeit können Versicherte keine Leistung in Anspruch nehmen.

Begrenzung der jährlichen Gesamtleistung

Auch Begrenzungen in der jährlichen Gesamttarifleistung müssen Versicherte hinnehmen, diese sind – von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich – gestaffelt zwischen zwei und sechs Jahre. Zusatzversicherungen können grundsätzlich mit einer Frist von drei Monaten – jeweils zum Ende eines Versicherungsjahres – wieder gekündigt werden. Wichtig ist zudem die Leistungsangabe der jeweiligen Versicherungsgesellschaft, denn ein angebotener Tarif, der sich lediglich auf 100 Prozent des Kassen-Festzuschusses bezieht, leistet insgesamt weniger als ein Tarif, der 50 Prozent des Gesamtrechnungsbetrages übernimmt!

Härtefallregelung bei Geringverdienern

Geringverdiener haben zudem die Möglichkeit, bei ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Härtefallregelung zu stellen. Dabei darf das monatliche Bruttoeinkommen die Einkommensgrenze von 1.008 Euro für Alleinstehende (1.386 Euro für Verheiratete, 252 Euro für jeden weiteren Angehörigen) nicht übersteigen. Wer unter dieser Grenze bleibt, hat einen rechtlichen Anspruch auf den doppelten Festzuschuss bei der Regelversorgung. Die Kosten müssen selbst für den Fall übernommen werden, wenn die Kosten des Zahnersatzes diesen Zuschuss überschreiten. Zuschüsse müssen auch dann gewährt werden, wenn das Einkommen nur geringfügig die Einkommensgrenzen überschreitet.

Private Zusatzpolicen sind die Alternative zu den Wahltarifen der Gesetzlichen. Denn während die gesetzliche Krankenkasse das Krankengeld grundsätzlich nur für 78 Wochen innerhalb von drei Jahren wegen derselben Krankheit bezahlt, leistet die private Tagegeldversicherung meist unbefristet. Ein Vorteil, den sich Arbeitnehmer nicht entgehen lassen sollten.

Wie die passende Krankenzusatzversicherungen finden?

Wenn Sie wissen wollen, was eine Krankenzusatzversicherung für bestimmte Leistungen in Ihrem Fall kostet und welche Art der Zusatzversicherung am sinnvollsten ist, können Sie nachfolgend ein kostenloses und unverbindliches Angebot stellen. Die Versicherungsvermittlung erfolgt über die Finanzen.de AG: