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Umfassende Steuerentlastung für alle Kranken- und Pflegeversicherten

Eine umfassende Steuerentlastung für alle Kranken- und Pflegeversicherten, das gibt es nicht nur 2010, sondern auch in 2011. Vielfach können die Beiträge sogar in vollem Umfang abgesetzt werden. Entsprechende Berechnungsbeispiele sollen aufzeigen, wie hoch die jährliche Entlastung ausfallen wird.

Steuervorteile in GKV und PKV nutzen

Auch in 2011 können Arbeitnehmer wieder höhere Vorsorgeaufwendungen in ihrer Steuererklärung geltend machen. Dies betrifft neben den Beiträgen zur Krankenversicherung auch Aufwendungen in die Pflegeversicherung. In den Steuergenuss kommen dabei sowohl gesetzlich als auch privat versicherte Personen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass innerhalb der aufgestockten Höchstbeiträge nunmehr auch Aufwendungen für sonstige Vorsorgeaufwendungen wie zum Beispiel Prämien für Haftpflicht- oder Unfallversicherungen geltend gemacht werden können. Gleiches gilt für diejenigen, die ihre Kinder privat absichern wollen. Auch sie profitieren von den steuerlichen Verbesserungen.

In der Vergangenheit konnten Arbeitnehmer ihre Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung lediglich zusammen mit anderen Vorsorgeaufwendungen und dann auch nur bis zu einer Höhe von 2.400 Euro (bzw. 1.500 Euro) steuerlich geltend machen. Die Höchstgrenze von 2.400 Euro galt dabei nur für Steuerpflichtige, die ihre Krankenversicherung als Selbständige alleine finanzieren mussten. Für Beihilfeberechtigte oder Arbeitnehmer, die einen steuerfreien Zuschuss zu ihrer Krankenversicherung erhielten, galt die Grenze von 1.500 Euro.

Beispiel 1:

Mutter, allein erziehend, 1 Kind, gesetzlich krankenversichert, Jahres-Bruttoarbeitslohn in 2011: 25.000 Euro, ansonsten keine weiteren Einkünfte.

Für sich und das Kind zahlt die Mutter jährlich 1.975 Euro an Beiträgen in die Krankenversicherung. Hiervon entfallen 79 Euro auf die Krankengeldfinanzierung, 244 Euro an die gesetzliche Pflegeversicherung, wobei die steuerfreien Arbeitgeberanteile noch nicht berücksichtigt wurden. Sonstige Vorsorgeaufwendungen sind in einer Höhe von 963 Euro vorhanden.

Berechnung:
Einkommensteuerbelastung 2011 inkl. Soli:                           3.065 Euro

Bislang hätte die Mutter 3.344 Euro Belastung erfahren, nunmehr verfügt sie über Mehreinnahmen in Höhe von 279 Euro.

Beispiel 2:

Ehemann, Ehefrau, 2 Kinder, selbständig mit einem Jahresgewinn von 45.000 Euro, keine weiteren Einkünfte. Jahresbetrag der Eheleute für die private Kranken- und Pflegeversicherung: 12.240 Euro. Dieser Betrag teilt sich auf in 2 x 4.320 Euro für Ehemann/Ehefrau, 2 x 1.800 Euro für jeweils 1 Kind). Zusatzleistungen, die auf den Gesamtbetrag entfallen: 1.908 Euro. Aufwendungen für die private Pflegeversicherung: 960 Euro. Sonstige Vorsorgeaufwendungen der Eheleute: 900 Euro.

Berechnung:
Einkommensteuerbelastung 2011 inkl. Soli:                           3.332 Euro

Bislang wäre die Familie mit 3.742 Euro belastet werden, eine Entlastung von immerhin 410 Euro jährlich.

So sind die Beiträge künftig absetzbar

Künftig wird die Grenze für Selbständige auf 2.800 Euro (Verheiratete 5.600 Euro) angehoben, die Grenze für Beihilfeberechtigte und Zuschuss berechtigte Arbeitnehmer auf 1.900 Euro (Verheiratete 3.000 Euro). Alle Beiträge, die für eine Basis- oder Pflegeversicherung aufgewendet werden, sind künftig in vollem Umfang steuerlich abziehbar! Hierdurch entfällt die bisherige betragsmäßige Deckelung. Liegt also ein Steuerzahler mit seinen Vorsorgeaufwendungen unterhalb der neuen Grenzen, dann sind all seine Aufwendungen vollumfänglich von der Steuer abzusetzen. Nicht unter die Absetzbarkeit fallen weiterhin all diejenigen Beitragsanteile, die einen über die medizinische Grundversorgung hinausgehenden Versicherungsschutz finanzieren. Unter diese Beitragsanteile fallen bspw. Aufwendungen für eine Chefarztbehandlung, Aufwendungen für zusätzlichen Zahnschutz oder die Mehrkosten eines Einzelzimmers im Krankenhaus.

Die Absetzbarkeit gilt grundsätzlich für Beitragsentrichtung zu einer Krankenversicherung für sich selbst, für den Ehegatten, für den Lebenspartner sowie für jedes Kind, für das ein Anspruch auf einen Freibetrag oder auf Kindergeld besteht. Dabei werden die abziehbaren Beiträge bereits beim Abzug der Lohnsteuer durch den Arbeitgeber als Sonderausgaben berücksichtigt. Für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer wird hierbei die pauschalierte Form angewandt. Steuerzahler, die die oben genannten Höchstbeträge nicht bereits durch die Kranken- oder Pflegeversicherung überschreiten, können dann zudem auch noch Beiträge zu einer Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherung steuerlich geltend machen.

Berechnungs-Beispiel:

Beiträge zur Krankenversicherung Euro
Beiträge zur Pflegepflichtversicherung Euro
Sonstige Vorsorgeaufwendungen Euro
Summe Euro
Höchstens (bspw. 2.800 Euro) Euro
Mind. jedoch Aufwendungen für die Basiskrankenversicherung und Pflegepflichtversicherung Euro
Anzusetzen sind Euro

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