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Selbstbehalttarife bei den gesetzlichen Krankenkassen

Gesetzlich Versicherte, die sich für einen Wahltarif mit Selbstbehalt entscheiden, erklären sich damit einverstanden, bis zu einer bestimmten Summe pro Jahr Kosten für Arztbesuche, Medikamente oder Hilfsmittel selbst zu bezahlen. Ausnahmen bestehen bei Früh- und Vorsorgeuntersuchungen sowie vom Robert Koch-Institut empfohlene Schutzimpfungen, diese wirken sich nicht beitragsschädlich aus. Die Höhe des jährlichen Bonus richtet sich in der Regel nach dem Einkommen des Versicherten.

Welche Vorteile bietet der Wahltarif mit Selbstbehalt?

Als Bonus überweist die Krankenkasse dem Versicherten zu Beginn des Jahres einen bestimmten Betrag. Mit bis zu 600 Euro kann sich der Versicherte seine gesunde Lebensweise prämieren lassen. Vorsorgeuntersuchungen beeinflussen die Bonuszahlung nicht.

Was muss der Versicherte beachten?

Sollte der Versicherte öfters medizinische Leistungen in Anspruch nehmen oder wird ein Krankenhausaufenthalt notwendig, kann sich die Versicherungsprämie deutlich vermindern. Im Fall des Falles muss der Versicherte sogar draufzahlen.

Mitglieder müssen auch beachten, dass sie sich drei Jahre an den Selbstbehalttarif binden.

Für wen ist der Wahltarif mit Selbstbehalt geeignet?

Der Wahltarif ist für Menschen geeignet, die ihre Krankenversicherung nur selten in Anspruch nehmen und fast nie ein Rezept benötigen.

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