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Integrierte Versorgung bei den gesetzlichen Krankenkassen

Was versteht man unter integrierter Versorgung?

Die integrierte Versorgung (kurz "IV") umfasst individuelle Programme, die eine Vernetzung des stationären (Kliniken, Reha-Einrichtungen) und des ambulanten Sektors (Haus- und Fachärzte, Apotheken, Krankengymnasten) verbessern. Seit 2007 stehen Krankenkassen in der Pflicht, Wahltarife für die integrierte Versorgung anzubieten.

Programme zur integrierten Versorgung gibt es für zahlreiche Beschwerden, unter anderem Alzheimer, Asthma, Augenerkrankungen, Bandscheibenprobleme, Depression, Diabetes, Hüft- und Kniegelenksleiden, Gefäßerkrankungen, Herz- und Kreislaufstörungen, Tinnitus und Unterstützung bei Schlaganfällen.

Von welchen Vorteilen profitieren Versicherte bei der integrierten Versorgung?

Lange Wartezeiten in Praxen und auf Operationen sowie Doppeluntersuchungen, wie z. B. häufiges Röntgen, werden vermieden. Durch den besseren Informationsaustausch zwischen allen Leistungserbringern wird die notwendige Basis für eine gute und effiziente Versorgung gebildet. Die optimierte Betreuung im Krankheitsfall hat die Versorgungsqualität des Patienten merklich erhöht, was sich positiv auf den Heilungsprozess auswirkt. Diese positiven Aspekte führen zu einer Senkung der Gesundheitskosten, die mit einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Krankenkassen einhergeht.

Welche Nachteile hat die integrierte Versorgung?

Versicherte müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie in der Regel mindestens ein Jahr an den Tarif und die teilnehmenden Ärzte gebunden sind. Nimmt der langjährig behandelnde Hausarzt nicht am Programm teil, müssen die Patienten diesen gegebenenfalls wechseln.

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