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Hausarzttarif

Der Hausarzttarif stellt ein Versicherungsmodell seit der Einführung des Gesundheitsfonds dar. Mit dieser Option soll gewährleistet werden, dass der Versicherte immer zuerst seinen Hausarzt aufsucht und nicht zu einem Facharzt geht. Aufgabe des Hausarztes ist es, in einer ersten Untersuchung festzustellen, welche Behandlung bzw. Weiterbehandlung erfolgen soll. Muss der Versicherte an einen Facharzt überwiesen werden, stellt der Hausarzt entsprechend einen Überweisungsschein aus. Mit dieser Überweisung kann sich der Versicherte nunmehr beim Facharzt behandeln lassen. Für die Kassen ein „Spartarif“, da der Hausarzt die meisten Krankheiten selber behandeln kann. Durch diese Ersparnis, den die Krankenkasse hat, entfällt entsprechend auch die Praxisgebühr. Der Patient muss zwar zuerst in Vorleistung gehen, am Ende des Jahres überweist die Kasse dann die 40 Euro an den Versicherten zurück.

Viele Versicherte wissen allerdings nicht, dass es eine Reihe von Ärzten gibt, die auch direkt aufgesucht werden können, ohne vorher den Hausarzt zu konsultieren. Wurde bspw. eine Psychotherapie genehmigt, ist dies der psychologische Psychotherapeut. Gleiches gilt für den Augenarzt und den Gynäkologen. Prämienunschädlich ist der Gang zu einem Facharzt außerdem, wenn sich der Hausarzt im Urlaub befindet. Befindet sich der Versicherte im Ausland, dann ist auch hier eine freie Arztwahl zulässig. Allerdings bieten nur wenige gesetzliche Kassen einen Hausarzttarif an.

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